HLF8

Löschgruppenfahrzeug 8 Hilfeleistung "LF8H" (1991)
[Florian Frankfurt 17/42]

In den 60er Jahren nahmen bei den Feuerwehren die Hilfeleistungseinsätze gegenüber den Brandeinsätzen stetig zu. Mit der Geräteausstattung der LF 16 ließen sich keine größeren Hilfeleistungen durchführen. Der damalige Leiter der Berufsfeuerwehr Frankfurt am Main, Prof. Dipl.- Ing Ernst Achilles, entwickelte zusammen mit der Firma Magirus das LF 16 weiter zu einem HLF 16 (Hilfeleistungslöschfahrzeug). Dieser Fahrzeugtyp hat sich seit 1969 bestens bewert und wurde in die Normung aufgenommen.

Anfang der 90er Jahre entwickelte die Frankfurter Feuerwehr für ihre FF's ein HLF 8 auf Basis des genormten LF 8. Der wendige und kompakte Iveco- Magirus 90-16 AW hat einen Radstand von 3,20m und einen Wendekreis von 13m. Ausgestattet ist das Fahrzeug mit einem 1.200l Löschwassertank, einer Heckpumpe (800l/min) und einem 50m langen Schnellangriffsschlauch. Die feuerwehrtechnische Beladung wird ergänzt durch einen Hilfeleistungssatz: tragbarer Generator (5,5kVA), Flutlichtscheinwerfer, Hydraulik- Rettungsschere, Industriesauger zur Aufnahme von Flüssigkeiten, Tauchpumpe, Kettensäge und Trennschleifer. Da der Leitstellen- Rechner oft HLF 16 und HLF 8 verwechselte, wurden die HLF 8 in LF 8 H umbenannt. Die Nieder - Eschbacher FF erhielt ihr Fahrzeug 1991 als Ersatz für das TLF 16-03

© |