Firedragon 2014

 

Übung im Brandsimulationscontainer

Eine Woche lang wurde es extrem heiß für die Feuerwehren der Stadt Frankfurt. Immer wieder fegt ein Feuerball, als eines von vielen Übungsszenarien, über die Einsatzkräfte hinweg. Der „Firedragon" machte eine Woche lang Station in Frankfurt und stand für Schulungszwecke der Freiwilligen Feuerwehrleute Frankfurts zur Verfügung.

Beim „Firedragon" handelt sich um eine mobile Brandsimulationsanlage. Diese wird von der Hessischen Landesregierung zur Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehren in Hessen angemietet. In einem vorgegebenen Zeitkontingent erhält jeder Landkreis und jede kreisfreie Stadt in Hessen die Möglichkeit, ihre Freiwilligen Feuerwehren besonders realitätsnah zu schulen.

Für die Freiwilligen Feuerwehren in Frankfurt am Main standen insgesamt 196 Trainingsplätze zur Verfügung. Die Plätze wurden durch den Fachbereichsleiter Ausbildung der Freiwilligen Feuerwehren verteilt. Die fachliche Begleitung haben die Ausbilder des Feuerwehr- und Rettungstrainingscenters (FRTC) der Branddirektion Frankfurt am Main übernommen. Täglich waren drei Ausbilder im Einsatz, die die Schulung sowie die Auswertung der Übungen vorgenommen haben.

Ein Übungsdurchlauf im Firedragon dauerte etwa sieben Minuten. Die unterschiedlichen Übungsszenarien wurden von der Hessischen Landesfeuerwehrschule ausgewählt. Mit vollständiger Schutzausrüstung müssen sich die Einsatzkräfte durch die im Container nachempfundenen Zimmer kämpfen und verschiedene brenzlige Situationen meistern. Die Flammen werden durch eine Gasfeueranlage dargestellt und können im Notfall blitzschnell vom Ausbilder abgeschaltet werden.

(Quelle: Feuerwehr Frankfurt) 

Weitere Bilder von unserem Besuch finden Sie hier: Freiwillige Feuerwehr Nieder-Eschbach im Firedragon 2014

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